Selbsthilfe-Schwerpunkt 2026: Frauenpower, globale Gerechtigkeit und Antinationalismus

Inklusion und Empowerment von, mit und für Frauen aus dem Globalen Süden ist ein Schwerpunkt der LAG Selbsthilfe im Jahr 2026. Basis ist eine dankenswerte Förderung der Deutschen Postcodelotterie über das komplette Jahr.

Am Sonntag 22. März fand ein “World Café” mit Vorträgen, Workshops, Musik und Bazar zur Lage von Frauen mit und ohne Behinderungen in Ostafrika statt im Saal Heinrichstraße der Christengemeinschaft in Bremen-Mitte. Hierfür bedanken wir uns herzlich für einen weiteren Zuschuss der Beiräte Mitte und Östliche Vorstadt.

Flyer mit Programm zum World Café "Frauen in Ostafrika" mit Tanz- und Musikworkshops, Vorträgen, Bazar und ostafrikanischem Buffet und kleinem Konzert von Kamzola.

Bereits seit Januar läuft der von Lundu e.V. ausgerichtete psychosoziale Empowerment-Kurs “Mit Hand, Kopf und Herz” unter Leitung von Mirijam Franken. Hier finden Frauen über Kreativangebote zu einer Überwindung von Traumata durch sexualisierte Gewalt und Genitalbeschneidung. Und am 30. Mai veranstalteten unser Mitgliedsverein Lundu und die LAGS als Dachverband das bereits 3. Kulturfest der Frauen im Kulturzentrum Schlachthof. Es gab Diskussionen, Vorträge, Workshops und Kinderprogramm und am Abend ein Konzert mit der sehr bekannten senegalesischen Band Titi.

Plakat Kulturfest der Frauen. Auf dem Foto: Die Sängerin Titi von der gleichnamigen Band aus dem Senegal-

Das Programm “Frauenpower von Nord nach Süd” und das antinationalistische/antikolonialistische Projekt “55 Tage in Bremen” werden noch das ganze Jahr 2026 fortgesetzt. Wir werden hier über weitere Veranstaltungen berichten. Für die Sicherstellung der gesamten Finanzierung bedanken wir uns herzlich bei der Deutschen Postcodelotterie, den Partnerschaften für Demokratie und den Beiräten Mitte, Östliche Vorstadt, Gröpelingen und Schwachhausen.