
Am Sonntag 12. April feierte die “Kulturenwerkstatt” ihr einjähriges Bestehen seit dem Umzug in die neuen Räume am Kommodore-Johnsen-Bolulevard 13 in der Überseestadt (28217 Bremen-Walle). Das Prinzip der Kulturenwerkstatt ist sehr einfach: Wer zusammenarbeitet, kommt weiter und in der Neuen Kulturenwerkstatt kommen Menschen und Ideen in der Bremer Überseestadt zusammen. Von Afrika bis zum Waller Sand, von Gospel bis Yoga in einer starken Gemeinschaft und vielleicht auch bald mit Leuten und Organisationen, die diesen Beitrag hier lesen.
Die Neue Kulturenwerkstatt bietet einen interkulturellen Raum für Projekte und Engagement. Wir von der LAG Selbsthilfe treffen uns dort mittwochs von 15.30 bis 18.30 Uhr mit unserem Projektteam “Teilhabe Global” und planen dort Veranstaltungen und Projekte zur Inklusion und Teilhabe für Menschen mit Behinderungen im Globalen Süden. Donnerstags von 15.00 bis 17.00 Uhr laden Mirja und Feyza zu einer Selbsthilfegruppe für Menschen mit kognitiven Beeinträchtigungen und Zuwanderungsgeschichte ein. Und jeden 2. Freitag im Monat findet dort von 16.00 bis 18.00 Uhr das offene Treffen “International Friday Café” statt, für alle, die an Inklusion für Menschen mit Behinderungen und chronischen Erkrankungen nicht-deutscher Herkunft und soziokulturellem Miteinander interessiert sind.

Die LAG Selbsthilfe ist sehr gern Teil dieser solidarischen Gemeinschaft für internationale Gerechtigkeit, friedliche Nachbarschaft und eine inklusive Gesellschaft. Besonders gefreut haben wir uns alle darüber, dass Binta Bah, die Vorsitzende des LAGS-Mitgliedsvereins Lundu e.V. auf Vorschlag der LAGS kurz vor dem Internationalen Frauentag dieses Jahres vom Bremer Landesfrauenrat zu “Bremens Frau des Jahres 2026” gewählt wurde – herzlichen Glückwunsch liebe Binta!