Dieter Stegmann, 1. Voristzender der LAG Selbsthilfe und Sprecher des AK Bremer Protest, weist wenige Tage vor dem Aktionstag 5. Mai deutlich darauf hin: „Das individuelle Lebensrecht jedes behinderten Menschen ist ebenso unantastbar wie die Würde des Menschen und aller Menschen allgemein. Darum darf es für Menschen mit Beeinträchtigungen keinen Corona-Exit 2. Klasse geben. Öffnungen der Coronabeschränkungen müssen auch für behinderte Menschen gelten“, so Stegmann. Auch auf diese Forderung werden behinderte Menschen in virtuellen Aktionen und mit einer Mahnwache am 5. Mai hinweisen, auch mit Blick auf die Sitzung einer Steuerungsgruppe, die ebenfalls am Vormittag des 5. Mai über Exit-Maßnahmen berät.