Corona konnte es nur aufschieben aber nicht verhindern: Behinderte Menschen und ihre Angehörigen aus Bremen-Nord haben jetzt kürzere Wege zu Beratungsgesprächen und Gruppentreffen. Seit Juni gibt eine Außenstelle der Landesarbeitsgemeinschaft Selbsthilfe behinderter Menschen Bremen e.V. in der Bürgermeister-Wittgenstein-Straße 2 in der Nähe des Bahnhofs Vegesack. Das Büro ist Teil des Gemeinschaftsprojektes „Teilhabetreff Bremen-Nord“. Gemeinsam bieten dort die LAG Selbsthilfe, SelbstBestimmt Leben  e.V. Bremen und der Blinden- und Sehbehindertenverein Bremen e.V. Beratung und Begegnung für Menschen mit Behinderungen, chronischen Erkrankungen und psychischen Beeinträchtigungen an. Gefördert wird das Projekt von der Senatorin für Soziales, Jugend, Integration und Sport. „Angeschoben“ wurde das Projekt von der LAGS.

Die drei Vereine haben viele Ratsuchende aus den Stadtteilen Blumenthal, Vegesack, Burglesum und dem nördlichen Bremer Umland, denen es schwer fällt, in die Stadt zu kommen. Hier bei der Lebenshilfe haben wir Räume untergemietet, die gut erreichbar und weitgehend barrierefrei gestaltet sind. Auskünfte zu Ihren jeweiligen Angeboten geben Martina Reicksmann vom Blinden- und Sehbehindertenverein Bremen e.V. (Tel.: 244016-13, E-Mail: reicksmann@bsvb.org) und Wilhelm Winkelmeier von SelbstBestimmt Leben e.V. Bremen (Tel.: 704409, E-Mail: beratung@slbremen-ev.de) und Gerald Wagner von der LAGS Bremen e.V. (0421/38777-14, E-Mail: info@lags-bremen.de).

Das Kontaktbüro ist dienstags von 14.00 bis 17.00 und mittwochs von 10.00 bis 13.00 Uhr (Tel.: 0421 /33322951) besetzt. Für die LAGS wird Melanie Kopf als Ansprechpartnerin vor Ort sein. Weitere Angebote der drei Vereine werden Schritt für Schritt weiter entwickelt, je nach Möglichkeiten angesichts der aktuellen Corona-Verordnung. Später wird es auch eine offizielle Eröffnung des Teilhabetreffs geben.