Seit Monaten haben fleißige Aktivistinnen und Aktivisten viel Arbeit in die Vorbereitung des für jetzt Freitag 03.12.202 um 10.00 Uhr geplanten 27. Bremer Behindertenparlaments im Haus der Bremischen Bürgerschaft investiert. Besonders freut uns, dass es trotz der Corona-Pandemie sehr viele Anmeldungen gibt.  Gleichzeitig hat sich die Pandemie-Situation in den letzten Tagen dramatisch verschärft und spitzt sich noch weiter zu. Darum hat der Arbeitskreis Bremer Protest gegen Diskriminierung und für Gleichstellung behinderter Menschen heute sehr schweren Herzens beschlossen, die für diesen Freitag, 03.12.2021 um 10.00 Uhr geplante 27. Bremische Bürgerschaft behinderter Menschen kurzfristig abzusagen und auf voraussichtlich Donnerstagvormittag, den 5. Mai 2022, 10.00 bis 14.00 Uhr, am Europäischen Aktionstag der Menschen mit Behinderungen zu verschieben. Hierzu läuft aktuell die Abstimmung mit der Bürgerschaftskanzlei. Wir bitten herzlich darum, diesen neuen Termin bereits jetzt vorzumerken.

Die in den vergangenen Wochen ausgearbeiteten Anträge werden an die zuständigen Stellen weitergeleitet. Die Antworten werden dann gemeinsam mit neuen Beschlussvorlagen in der 27. Bremischen Bürgerschaft behinderter Menschen am voraussichtlichen neuen Termin 05.05.2022 diskutiert. Wir hoffen, dass die Pandemie-Situation im Frühjahr 2022 nicht mehr derartig angespannt ist und dann die Durchführung des Behindertenparlaments eher möglich ist, als aktuell.

Wir bedanken uns beim Präsidium und bei allen im Haus der Bremischen Bürgerschaft dafür, dass wir bis zuletzt alle Unterstützung bekommen haben, damit wir die Sitzung am Freitag hätten durchführen können, und für die Bereitschaft zum Nachholen der Sitzung im Mai 2022. In Anbetracht der sich immer weiter verschärfenden Situation erscheint uns diese Verschiebung vernünftig und angemessen.  Eine ausführliche öffentliche Stellungnahme zur Verschiebung des Behindertenparlaments werden wir in den nächsten Tagen versenden.

Für diese Entscheidung, die uns allen nicht leicht gefallen ist, bitten wir herzlich um Verständnis.  Gern stehen wir jederzeit für Fragen und Hinweise zur Verfügung. Über alle weiteren Entwicklungen halten wir Sie auf dem Laufenden.